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CAIM in den Medien

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Center for Artificial Intelligence in Medicine wird eröffnet (19. März 2021)

Das Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM) der Universität Bern und der Insel Gruppe mit den Partnern sitem-insel und Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD) wird heute offiziell eröffnet. Die virtuelle Veranstaltung bietet Einblicke in kontrovers diskutierte Themen und aktuelle Forschungsprojekte zu Künstlicher Intelligenz in der Medizin. 500 Teilnehmende werden online erwartet.

Medienmitteilung, Universität Bern, 19. März 2021 (PDF, 79KB) Interview Raphael Sznitman, UniAktuell, 19. März 2021 (PDF, 2.1 MB)

Künstliche Intelligenz beurteilt chirurgische Leistung (12.03.2021)

Lavanchy & Beldi, Insel Gruppe

Einem Forschungsteam des Inselspitals, Universitätsspital Bern, der Universität Bern und der Firma caresyntax ist der Nachweis gelungen, dass künstliche Intelligenz (KI) die Fertigkeiten von Chirurginnen und Chirurgen zuverlässig beurteilen kann. Mit einem dreistufigen Verfahren ist eine Methode vorgestellt, die mit hoher Trefferquote gute und mässige Leistungen korrekt zuordnet. Damit ist der Weg frei für weitere Schritte in Richtung von KI-gestützten Expertensystemen.

Medienmitteilung, Insel Gruppe, 12. März 2021 (PDF, 124KB)

Hirnschlag mit künstlicher Intelligenz wirksamer behandeln dank Verbundlernen (09.03.2021)

Ein Forschungsteam des Inselspitals, Universitätsspital Bern, der Universität Bern und des «Centre hospitalier universitaire vaudois» (CHUV) setzt künstliche Intelligenz ein, um nach einem Hirnschlag schneller zielgerichtet handeln zu können. Das Projekt «Advanced Stroke Analysis Platform» (ASAP) arbeitet mit Verbundlernen, d.h. die Datenbanken beider Spitalzentren werden «föderativ» verbunden. Das Projekt wird von Innosuisse gefördert.

Federated Learning Setup (JPG, 46KB) Medienmitteilung Insel Gruppe, 9. März 2021 (PDF, 165KB)

Covid-19-Forschung: Verlauf zuverlässig vorhersagen (03.03.2021)

Das Inselspital, Universitätsspital Bern und die Universität Bern starten derzeit die weltweit erste multizentrische, internationale Studie zur KI-gestützten Prognose schwerer Verläufe bei Covid-19. Die Forschungsarbeit verwendet Künstliche Intelligenz zur Auswertung umfangreicher klinischer, bildmorphologischer und Labordaten. Die vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Studie soll zuverlässige Prognosen erlauben, ob in einem konkreten Fall mit einem schweren Covid-19-Verlauf zu rechnen ist.

Multi-omics approach (JPG, 149KB): Komplexe Daten, bestehend aus CT-, Röntgen-Daten, klinischen und Labordaten dienen dem AI Algorithmus als Grundlage für die Prognose des akuten (7-Tage) und chronischen Verlaufs. (Alexander Poellinger, Inselspital).

Bericht Inselsptial, 3. März 2021

Deep Learning liest Gewebe-Mikroarrays von Darmkrebs (10.02.2021)

Gewebe-Mikroarray-Kernbilder (englisch TMA) sind eine wahre Fundgrube für KI-Anwendungen. Ein häufiges Problem bei TMAs ist jedoch die mehrfache Sektionierung des TMA-Blocks, die den Inhalt des Kerns verändern kann und eine erneute Beschriftung jedes Bildes erfordert. Das Institut für Pathologie der Universität Bern hat verschiedene Ensemble-Methoden zur Klassifizierung von kolorektalem Gewebe mit Hilfe von Hochdurchsatz-TMAs untersucht. Ihr hochpräziser Algorithmus für die Klassifizierung von kolorektalem Gewebe in "Tumor", "normal" oder "anderes" zeigte eine sehr gute Vorhersagegenauigkeit und ist für Bilder von verschiedenen Institutionen, Kerngrößen und Färbeintensitäten geeignet.

Durchbruch bei der Modellierung von Nervenzellen beschleunigt die Hirnforschung (27.01.2021)

Nervenzellen im Gehirn verfügen über komplexe baumartige Verästelungen – die Dendriten – um Informationen zu verarbeiten. In der Künstlichen Intelligenz (KI) wurden diese Strukturen bisher allerdings vernachlässigt. Nun haben Berner Forschende eine Methode entwickelt, mit der sich der komplizierte Aufbau der Nervenzellen deutlich vereinfachen lässt, ohne an Genauigkeit zu verlieren. Dadurch könnten KI-Anwendungen künftig Informationen ähnlich wie das Gehirn verarbeiten.

Medienmitteilung Universität Bern, 27. Januar 2021 (PDF, 65KB)

KI zur Qualitätssicherung in der Strahlentherapieplanung: Projekt gefördert (18.01.2021)

Die Medical Image Analysis Gruppe des ARTORG Center, Universität Bern, erhält von der Krebsliga Schweiz eine Projektförderung für die Entwicklung von KI-Technologien zur Qualitätssicherung in der Planung von Strahlentherapien in Zusammenarbeit mit den Radioonkologischen Abteilungen des Universitätsspitals Zürich und des Inselspitals.

Studienleiter Mauricio Reyes kommentiert: "Wir sind dankbar für diese Unterstützung, die uns ermöglicht, eine neue Generation von Technologien zur Verbesserung von Aspekten der Qualitätssicherung in der Planung von Bestrahlungs-Therapien zu entwickeln." Das Projekt belegte den dritten Platz von insgesamt siebenundsiebzig eingereichten Projekten.

Medical Imaging Analysis, ARTORG Center

Abbildung: Segmentation Dose Combination (MIA) (JPG, 493KB)

Thomas Sauter wird Stiftungsprofessor für Telenotfallmedizin (15.01.2021)

(Foto: Pascal Triponez © Universität Bern)

Thomas Sauter, Leiter Bildung, eHealth und Telenotfallmedizin am Universitären Notfallzentrum des Inselspitals, Universitätsspital Bern, wurde von der Universitätsleitung zum Stiftungsprofessor für Telenotfallmedizin gewählt. Die Assistenzprofessur wurde dank der Unterstützung durch den Touring Club Schweiz (TCS) errichtet. Sie befasst sich mit «eHealth» auf dem Gebiet der Notfallmedizin und ist weltweit eine der ganz wenigen ihrer Art.

Medienmitteilung, Universität Bern, 15. Januar 2021 (PDF, 90KB) Communique de Presse, Université de Berne, 15 janvier 2021 (PDF, 127KB)

Sinergia-Projekt zu Trans-omics gegen Darmkrebs startet (06.01.2021)

Das Institut für Pathologie der Universität Bern hat ein Sinergia-Grant des Schweizerischen Nationalfonds erhalten, um eine umfassende analytische und klinische Perspektive auf Darmkrebs zu entwickeln, ein wichtiger Faktor krebsbedingter Mortalität in der Schweiz. In Zusammenarbeit mit der ZHAW, dem Institut für Systembiologie der ETH Zürich und IBM Research wird die Gruppe die Patienten-Stratifizierung, -Prognose und Therapieempfehlung mittels eines KI-gesteuerten, multimodalen Klassifikators verbessern. Dieser wird so trainiert, dass er Krebsvarianten molekular klassifizieren und weitere klinische Variablen identifizieren kann, die für behandelnde Ärzte wichtig sind.

Smartphone prüft das Einhalten einer Mittelmeerdiät (29.12.2020)

Das ARTORG Artificial Intelligence in Health and Nutrition Labor, das Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich und die Oviva SA haben gemeinsam eine Smartphone-Applikation entwickelt, die automatisch abschätzen kann, ob eine Person eine gesundheitsfördernde mediterrane Ernährung einhält. Erste Ergebnisse des neuartigen Systems sind vielversprechend.

KI-Röntgenbildanalyse erkennt Covid-19 zuverlässiger (11.12.2020)

Ein Team von Forschenden am Inselspital, Universitätsspital Bern und am ARTORG Center for Biomedical Research der Universität Bern publizierte eine Studie zu einer neu entwickelten, auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhenden Methode der Thorax-Röntgenbildanalyse. Die Forschenden verglichen eine KI-gestützte Analysetechnik mit einer herkömmlichen Auswertung durch Röntgenärztinnen und Röntgenärzte. Vor allem bei der Unterscheidung von Covid-19 und Nicht-Covid-19-Lungenerkrankungen lieferte die KIgestützte, neue Methode deutlich zuverlässigere Ergebnisse.

Medienmitteilung, Insel Gruppe, 11 December 2020 (PDF, 213KB)

KI im Dienste des weltweit schnellsten Ganzkörper-Scanners (02.12.2020)

Kürzlich wurde am Inselspital, Universitätsspital Bern, der schnellste Ganzkörper-PET/CT-Scanner der Welt installiert. Der Scanner liefert 4D-Bilder für ein 106 cm großes Sichtfeld in nur wenigen Sekunden und eröffnet damit neue Dimensionen in Forschung, Diagnostik und Therapiemanagement. Kuangyu Shi, CAIM Mitglied und Leiter eines KI-Labors an der Klinik für Nuklearmedizin am Inselspital, erklärt, wie KI helfen kann, die Herausforderungen der neuen Technologie zu bewältigen: "KI ermöglicht es uns, das Potenzial der Maschine voll auszuschöpfen. So können wir unsere Forschung zu KI und translationaler Theranostik vertiefen und die klinische Praxis anpassen."

AI for total body PET/CT (PDF, 92KB)

Berner Zentrum für Künstliche Intelligenz in der Medizin (17.11.2020)

Die Universität Bern und das Inselspital, Universitätsspital Bern, gründen ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in der Medizin. Das neue «Center for Artificial Intelligence in Medicine» (CAIM) vereint medizinische Spitzenforschung, Ingenieurswesen und Digitalisierung. Es soll mit Hilfe von KI neue Technologien entwickeln, um eine massgeschneiderte und effiziente Patientenversorgung zu ermöglichen. Partner des neuen Zentrums sind sitem-insel, das nationale Zentrum für Translationale Medizin und Unternehmertum, und die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD).

Medienmitteilung, Universität Bern, 17 November 2020 (PDF, 97KB) Communique de presse, Université de Berne, 17 novembre 2020 (PDF, 134KB)